Lernen Sie die Menschen kennen, die AuThenTo gestalten:
Ein Team, das mit Herz, Erfahrung und Fachwissen eine App entwickelt, die Kinder mit ASS spielerisch in ihren sozialen Fähigkeiten stärkt.
Dr. Isabel Neitzel ist Teilprojektleitung im Projekt AuThenTo im Fachgebiet Sprache und Kommunikation an der Fakultät Rehabilitationswissenschaften an der Technischen Universität (TU) Dortmund. Nach ihrem Staatsexamen der Logopädie sowie ihrem Bachelor- und Masterstudium „Lehr- und Forschungslogopädie“ (M.Sc.) an der RWTH Aachen University promovierte sie an der Universität zu Köln zu den Erzählkompetenzen von Kindern und Jugendlichen mit intellektueller Beeinträchtigung. Einen Schwerpunkt ihrer therapeutischen Tätigkeit bildete die Arbeit mit Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen, unter anderem in einer Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Derzeit ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Leiterin eigener Drittmittelprojekte an der TU Dortmund tätig.
Maria Busch ist Projektmitarbeiterin im Projekt AuThenTo im Fachgebiet Sprache und Kommunikation an der Fakultät Rehabilitationswissenschaften an der Technischen Universität Dortmund. Sie ist staatlich geprüfte Logopädin (B.Sc.) und Linguistin (M.A.). Ihre Praxis- und Forschungsschwerpunkte sind die Diagnostik, Förderung und Therapie der sozialen Interaktion/Pragmatik, insbesondere bei autistischen Kindern und bei mehrsprachigen Kindern mit Sprachentwicklungsstörung
PD Dr. med. habil. Daniel Radeloff ist stellvertretender Klinikdirektor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters an der Universität Leipzig. Nach dem Medizinstudium und Informatikstudium an der Goethe-Universität Frankfurt promovierte er 2008 und habilitierte sich 2021 zum Thema Suizidprävention im Jugendalter. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen digitale Biomarker psychischer Erkrankungen, Quantifizierung sozialer Interaktion und Suizidprävention. Er leitet und koordiniert BMFTR-geförderte Projekte, die KI-gestützte Methoden zur Identifikation und Behandlung psychischer Störungen entwickeln. Publikationen finden sich hier.
Julius Hennig ist Projektmitarbeiter an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Leipzig. Er studierte Klinische Psychologie und Psychotherapie an der TU Dresden und forschte neurowissenschaftlich zur Autismus-Spektrum-Störung (Theory of Mind, Gesichtsverarbeitung) und Anorexia nervosa (Belohnungserleben und habituelles Verhalten) am Bereich für Psychosoziale Medizin und Entwicklungsneurowissenschaften an der TU Dresden.
Lisa Meijer ist Games-, App- und 3D-Entwicklerin bei Quantumfrog in Oldenburg. Sie studierte Medientechnik an der Hochschule Emden/ Leer mit den Schwerpunkten „Computer Aided Media Production“ und „Marketing und Vertrieb“.
Michael Buschermöhle ist Physiker mit Hintergründen in den theoretischen Neurowissenschaften und in der Hörforschung. Er hat langjährige Erfahrungen in der Medizintechnik-Branche. Seit 2015 ist er Geschäftsführer des Klinischen Innovationszentrums für Medizintechnik Oldenburg (KIZMO GmbH). Dort sind seine Aufgaben unter anderem Technologie-Scouting und Innovationsmanagement. Im AUTHENTO-Projekt steuert er unter anderem Expertise im Bereich der Gesichts- und Mimik-Analyse bei.
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Jonka Netzebandt, Logopädin und Patholinguistin, ist Mitarbeiterin bei digola und dort verantwortlich für therapeutisch-didaktische Inhalte und den Aufbau und die Verwaltung der umfangreichen linguistischen Datenbank. Als Geschäftsführerin von Lingo Lab hat sie Erfahrung mit der Entwicklung therapeutisch ausgerichteter Apps. Sie bringt den Wissenschaftspodcast LingoScience heraus und betreibt in ihrer logopädischen Praxis LOGONETZ in Berlin das Fortbildungsinstitut LingoCampus für sprachtherapeutische Kolleg:innen.
Thorsten Pollfuß, Geschäftsführer der digola GmbH. Nach juristischer Ausbildung und kurzer Rechtsanwaltstätigkeit war er umfangreich und vielfältig in leitenden Positionen in der Film-, TV- und Onlinebranche tätig und war für die Entwicklung von verschiedenen Online-Portalen verantwortlich. Er gründete mehrere Medien- und Technologieunternehmen und widmet sich seit etlichen Jahren insbesondere der Entwicklung von digitalen Angeboten in der Sprachtherapie. Im AuThenTo-Projekt übernimmt er maßgeblich die Verantwortung für die Projektkoordination.
Alina Ernst studierte Ingenieursphysik (B.Eng.) sowie Hörtechnik und Audiologie (M.Sc.) und bringt zudem Erfahrungen in den Bereichen der Psychoakustik und Sprachaudiometrie, der technischen Hörversorgung sowie der digitalen Signalverarbeitung und akustischen Sprechanalyse mit. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Team Assistive Speech and Language Analysis des Fraunhofer IDMT-HSA mit Fokus auf Strategieentwicklung und administrativer Projektleitung.